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August 2012: Finchen

„Klein aber oho“– dieser Spruch passt perfekt auf unser kleines Finchen.
Die kleine Chihuaha-Yorkshire-Dame verbrachte nämlich schon im zarten Welpenalter einen ganzen Tag bei uns auf Station. Akuter Durchfall lautete damals die Diagnose. Das kleine Mäuschen kam an diesem Tag vollkommen ausgezehrt bei uns in die stationäre Betreuung. Aber nicht dass es ihr ohnehin schon schlecht ging, nein, dann noch ganz alleine auf Station, in einer verhältnismäßig riesigen Box bleiben – brr – da hat man Angst.
Aber wenn man so unwiderstehlich große Augen, wie das kleine Finchen hat, muss man nicht lange alleine in seiner Box sitzen – nein – jeder vom Team der zufällig an ihr vorbei musste blieb an ihr kleben und Finchen bekam eine üppige Streicheleinheit.
Schließlich kann man nur gesund werden wenn man sich wohlfühlt!
Dann war das kleine Finchen lange nicht mehr krank und hat uns außer zum Impfen und einmal wegen einer kleinen Prellung nicht mehr besucht.
Nachdem ihre Milchzähnchen aber so gar nicht weichen wollten musste sie uns für eine Zahn-OP nun wieder einen längeren Besuch erstatten.
Zunächst gestaltete sich das ganze, für unsere ohnehin mitunter auf Zähnchen spezialisierte Praxis, als Routineeingriff.
Dann bekam das kleine Finchen aber unheimlich Nasenbluten. Als Ursache stellte sich heraus, dass ihre Milchzähnchen sehr tief und nahe der Nasenhöhle saßen, was das ganze auslöste.
Nachdem wir der Blutung allerdings unmittelbar mit Medikamenten und einer  Senkung des Blutdrucks entgegenwirkten hörte das Nasenbluten wieder auf. Schließlich doch noch alles gut überstanden durfte Finchen dann sogar auf dem Arm einer Tierarzthelferin aufwachen – den so ein süßes Möttchen kann man ja nicht alleine in einer so großen einsamen Box lassen. 😉
Finchens Frisur aber war für diesen Tag endgültig zerstört.
So auch Herrchen und Frauchen, als sie sie entgegennahmen „wie siehst denn du aus?“ Aber so hübsch das Finchen sonst auch ist, so auch Ihre Besitzter, sie ist nicht einfach nur ein hübscher Hund – nein, sie ist „etwas ganz besonderes“.

Von |6. Februar 2013|Kategorien: Patienten des Monats|Tags: , |