Katzen: Erkrankungen der Schilddrüse

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Katzen: Erkrankungen der Schilddrüse

Paula ist zwar schon fast neun Jahre, aber im Moment ist sie enorm lebhaft und hat einen großen Appetit. Die Tierhalter freuen sich, dass Paula auf ihre alten Tage noch so aktiv ist. Aber nach einiger Zeit bemerken sie, dass die Katze mehr trinkt, oft erbricht und zuweilen hechelt. Zwar frisst sie in Mengen, verliert aber Gewicht. Der Tierarzt stellt eine Schilddrüsenüberfunktion (Fachbegriff: Hyperthyreose) fest. Es gehört zu der häufigsten Hormonstörung älterer Katzen. Eine Ultraschallaufnahme kann bei der Diagnose hilfreich sein. Besonderen Aufschluss gibt aber die Blutuntersuchung, da die Zellen das Schilddrüsenhormon Thyroxin herstellen und es ins Blut abgeben. Bei erwachsenen Tieren regt Thyroxin vor allem den Stoffwechsel an. Es fördert die Verbrennung von Zucker und Fett zur Energie-Gewinnung. Bei einem Überschuss wird der gesamte Organismus überbeansprucht. Fette und Kohlenhydrate werden viel zu schnell verbrannt – so dass die Katze regelrecht hungert trotz reger Nahrungsaufnahme. Dieser Zustand belastet den Körper enorm und greift die Organe an. Besonders Nieren und Leber geraten in Mitleidenschaft. Auch das Herz wird angegriffen: Das Herz schlägt schneller, ist überlastet, vergrößert und weist Rhythmusstörungen auf. Es erhält nicht genügend Energie in Form von Zucker und Sauerstoff. Grund der Überfunktion kann eine gutartige Gewebewucherung sein. Ob eine operative Entfernung der Schilddrüse in Frage kommt oder eine Behandlung mit Medikamenten oder Spezialfuttermittel, entscheidet der Tierarzt. Unser Tipp: Lassen Sie Ihre Katze ab dem 8. Lebensjahr regelmäßig durchchecken.

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Bildquelle: www.fotoblitzer.de

Von |10. März 2013|Kategorien: Katzen|Tags: , |