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Leishmaniose

Verbreitung: Mittelmeerraum

Ursachen: Leishmaniose wird durch den Stich der Sandmücke übertragen. Die Insekten sind hauptsächlich dämmerungs- und nachtaktiv. Bei den Erregern handelt es sich um Einzeller, die sogenannten Leishmanien, die die weißen Blutkörperchen des befallenen Tieres angreifen und auch Organe, vor allem die Leber, schädigen können.

Symptome: Auf erste unspezifische Symptome wie Müdigkeit, Durchfall und Appetitlosigkeit folgen die spezifischen Symptome der Infektion. Die Bandbreite reicht von Hautveränderungen über anormales Krallenwachstum und Haarausfall bis hin zu schweren Organschäden.

Behandlung: Unbehandelt ist die Krankheit für die Tiere meist tödlich. Eine langwierige und teure Chemotherapie kann die Infektion heilen. In vielen Fällen treten jedoch Rezidive auf.

Vorbeugung: Ein guter Mückenschutz hält Sandmücken fern und sollte Bestandteil der Reiseapotheke für den Hund sein.

Von |29. März 2014|Kategorien: Hunde|Tags: |