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Zahnaufbau bei Hund und Katze

zahn_schematischDer Zahn von Hund und Katze ist wie beim Menschen schematisch betrachtet in drei verschiedenen Schichten aufgebaut:

Der Zahnschmelz bildet als härteste Substanz, die der Körper synthetisieren kann, die äußere Oberfläche des Zahnes. Danach folgt das Dentin, eine knochenähnliche Substanz, die anders als der Zahnschmelz das ganze Leben lang neu gebildet werden kann – allerdings nur an der Grenzschicht zum Wurzelkanal.

Der Wurzelkanal (Pulpa) besteht aus Bindegewebe mit Blut- und Lymphgefäßen, sowie aus Nervenfasern. Im Laufe des Lebens nimmt die Stärke der äußeren Schichten kontinuierlich zu, die Pulpa verkleinert sich. Dadurch wird der Zahn stabiler und neigt deutlich weniger zu Frakturen.

Ebenso wie der Mensch verfüpgen Katze und Hund über ein Milchgebiss. Das Milchgebiss des Hundes hat im Ober- und Unterkiefer je 14 Zähne. Sechs Schneidezähne (Incicivi), 2 Eckzähne (Canini) und sechs Vorderbackenzähne (Prämolare). Die eigentlichen Backenzähne (Molare) treten erst im bleibenden Gebiss auf.

Der Zahnwechsel beginnt im 4. Lebensmonat und endet meist im 6. bis 7. Lebensmonat mit dem Wechsel der Eckzähne und dem Durchbruch der P1 sowie der Molaren. Das bleibende Gebiss besteht dann aus 6 Schneidezähnen, 2 Canini, 8 Prämolaren jeweils im Ober- und Unterkiefer, 4 Molaren im Oberkiefer und 6 Molaren im Unterkiefer, insgesamt also aus 42 Zähnen.