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Erkennen von Zahnproblemen

iStock_000011429844XSmallGenau wie wir Menschen leiden unsere tierischen Begleiter unter Zahnschmerzen. Allerdings zeigen Tiere diese Schmerzen nicht unbedingt wie wir dies erwarten würden. Eine zeitige Diagnose von Zahnproblemen ist damit oft erschwert, was für unsere Schützlinge eine lange Leidenszeit bedeuten kann. Unbehandelt führen Zahnprobleme oft zu weiterführenden Problemen und belasten früher oder später den Gesamtorganismus.

Bei Allgemeinuntersuchungen in unserer Praxis verschaffen wir uns immer einen Überblick über den Zustand der Zähne unserer Patienten. Ein detaillierteres Bild liefern spezielle Kiefer und Zahnuntersuchungen.  Die folgenden Anhaltspunkte sollen Ihnen helfen, auf Zahnproblematiken bei Ihrem Haustier achten zu können.

Hinweise auf mögliche Zahnprobleme

  • Offensichtlich abgebrochene oder gesplitterte Zähne
  • Rötungen und Schwellungen im Zahnfleisch oder Kieferbereich
  • Rückgang des Zahnfleischs, sichtbare Zahnwurzeln
  • Verfärbungen von Zähnen
  • Bluten aus der Maulhöhle
  • Offensichtlicher Zahnstein, starker Mundgeruch
  • plötzliches Aufjaulen beim Apportieren
  • Reaktionen auf eiskalte Luft im Winter
  • Verweigern von kaltem Wasser
  • Verweigern des geliebten Kauknochens oder Spielzeugs
  • Bevorzugung von weichem Futter
  • Einseitige Nutzung des Gebisses (und damit auch einseitig verstärkter Zahnbelag)
  • Nasenausfluss oder tränende Augen
  • Empfindlichkeiten auf Berührungen im Kopfbereich
  • Beulen im Kieferbereich

Wann empfehlen sich spezielle Kiefer- und Zahnuntersuchungen?

  • Bei jungen Hunden zum Zahnwechsel, da hier häufig Probleme auftreten
  • Wenn ein Tier ohnehin narkotisiert werden muss – beispielsweise anlässlich einer Zahnsteinentfernung

Solche Untersuchungen sollten bei jungen Hunden immer rund um den Zahnwechsel erfolgen oder wenn ein Tier ohnehin narkotisiert werden muss – beispielsweise anlässich einer Zahnsteinentfernung.